In-Ku 43 Bally Schönenwerd


Bally prägte während fast 200 Jahren mit verschiedenen industriellen Betrieben Land und Leute des solothurnischen Niederamtes. Franz Ulrich Bally begann schon vor 1800 mit dem Vertrieb von Seidenbändern. Sein Sohn Peter Bally nahm um 1820 die eigene Produktion von Baummwoll- und Seidenbändern auf.
Aus diesen Anfängen entwickelten sich die verschiedenen ballyschen Unternehmungen, von denen der Schuhkonzern die bekannteste ist. Bally Schuhe wurden seit 1851 in Schönenwerd produziert. In den 1870er Jahren stellte Bally seinen Betrieb auf maschinelle Produktion nach amerikanischem Vorbild um. Diese Mechanisierung verschaffte Bally in der Folge den entscheidenden Konkurrenzvorteil und liess die Unternehmung zum weltweit grössten Schuhhersteller werden. Nachdem bereits vor 1900 Läden in einigen ausländischen Grossstädten eröffnet wurden, begann Bally auch in der Schweiz ein dichtes Netz eigener Läden aufzubauen und wurde eine der bekanntesten Schweizer Marken.